Lungenfachärztliche Praxis und Schlaflabor Hans-Joachim Arndt
Pneumologie // Allergologie // Schlafmedizin // Innere Medizin // Sportmedizin

Lungenfibrose

Dieser Begriff könnte mit Lungenverhärtung übersetzt werden und bedeutet eine Minderung der Lungen-Elastizität. Dies führt zu erschwerter Atmung und Einschränkung der Belastbarkeit. Diese Erkrankung kann selbstständig ohne Begleiterkrankung auftreten oder aber auch im Gefolge von z.B. rheumatischen Erkrankungen, die Ursachen sind vielfältig. Im Rahmen der Ursachendiagnostik ist eine feingewebliche Sicherung wünschenswert – diese gelingt in der Zusammenschau des Röntgenbildes/CT-Thorax, den serologischen Laborparametern sowie der Möglichkeit der endoskopischen Gewinnung von Zellmaterial aus den kleinsten Atemwegen (BAL = bronchoalveoläre Lavage). Diese Untersuchung wird bei uns durchgeführt, die zytologische Differenzierung erfolgt im Speziallabor.

Zur Therapie der Lungenfibrose ist die Behandlung mit potenten Medikamenten wie z.B. Cortison oder MTX unter Berücksichtigung deren potentieller Nebenwirkung abzuwägen, bei bestimmten Formen der Lungenfibrose (IPF = idiopathische Lungenfibrose) stehen weitere spezifische Tabletten-Medikamente zur Verfügung. Hier bedarf es sicherlich einer Beratung durch den Lungenfacharzt.