Lungenfachärztliche Praxis und Schlaflabor Hans-Joachim Arndt
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Atemmasken

Bei der druckunterstützenden Beatmung mit Raumluft stehen grundsätzlich 3 Maskentypen zur Verfügung:

1. Die Standard-Nasenmaske ist klein, leicht und damit angenehm tolerabel, setzt jedoch eine intakte Nasenatmung voraus. Sie ist weniger geeignet bei Patienten mit saisonalen Heuschnupfen oder häufigen Infekten der Nasennebenhöhlen.

2. Die Nasen-Mund-Maske umschließt zusätzlich auch den Mund, sie kommt bei beeinträchtigter Nasenatmung zum Einsatz.

3. Bei problematischer Akzeptanz beider Maskenformen (zum Beispiel bei Klaustrophobie) bietet sich der Nasen-Polster-Adapter an, wobei ausschließlich 2 Oliven den Nasenöffnungen anliegen - im Gesichtsfeld befindet sich somit keine störende Maske mehr.

In der anfänglichen Therapiephase müssen sich die Schleimhäute insbesondere die der oberen Luftwege an die neuen Druckbelastungsverhältnisse gewöhnen, Schleimhautschwellungen sind gerne die Folge. So hat sich in den ersten Wochen die Nutzung eines antientzündlichen Nasensprays vor Aufsetzen der Maske bewährt - sprechen Sie uns im Bedarfsfall an!